Ein separates Thema sind das Mobiltelefon und andere Ablenkungen. Jugendliche sind mit einem Smartphone in der Hand aufgewachsen, und für sie ist die Versuchung, die Nachricht am Steuer zu überprüfen, besonders groß. Es reicht hier nicht aus, einfach «unmöglich» zu sagen. Sprechen Sie bestimmte Regeln aus: Das Telefon ist im «Nicht stören» -Modus oder im Handschuhfach, die Musik ist nicht zu laut, die Anzahl der Passagiere ist in den ersten Monaten begrenzt. Erklären Sie die Physik: Bei einer Geschwindigkeit von sechzig Kilometern pro Stunde pro Sekunde fährt ein Auto ungefähr siebzehn Meter — das ist die Entfernung, die Sie «blind» fahren, während Sie auf den Bildschirm schauen. Lass den Teenager selbst zählen und das Risiko erkennen.
Vertrauen ist ein Schlüsselelement. Wenn Sie alle fünf Minuten anrufen und überprüfen, wo das Kind ist, wird es schnell lernen, seine Bewegungen zu verbergen. Es ist besser, transparente Regeln zu vereinbaren: Zum Beispiel zum ersten Mal zu melden, wohin und mit wem er fährt, das Auto nicht ohne Vorwarnung zu nehmen, zu einer bestimmten Zeit zurückzukehren. Sie können Apps verwenden, um Ihren Standort zu verfolgen, jedoch nur mit Zustimmung des Teenagers und mit der Erklärung, dass dies keine Überwachung ist, sondern sich um seine Sicherheit kümmert. Der Respekt vor dem persönlichen Raum eines Teenagers zahlt sich durch seine Ehrlichkeit aus.
Vergessen Sie nicht die finanzielle Seite. Der Teenager muss verstehen, dass das Auto nicht nur Benzin ist, sondern auch Versicherung, Steuer, Wartung, mögliche Strafen. Besprechen Sie, wer wofür bezahlt. Viele Familien führen eine Regel ein: Das Benzin für persönliche Reisen zahlt der Teenager selbst, und Familienreisen werden von den Eltern finanziert. Dies lehrt Verantwortung und Budgetplanung. Wenn ein Teenager die Regeln verletzt und eine Geldstrafe erhalten hat, beeilen Sie sich nicht, es still zu bezahlen — lassen Sie ihn sich mit den Konsequenzen auseinandersetzen, vielleicht wird er den Betrag mit Hausarbeiten abarbeiten.
Und denken Sie daran: Ihre Reaktion auf die Fehler eines Teenagers ist wichtiger als die Fehler selbst. Wenn er einen Bordstein berührt oder an einer Kreuzung stürzt und Sie schreien und sich ärgern, wird er das nächste Mal einfach nicht neben Ihnen fahren wollen. Analysieren Sie die Situation ruhig, jubeln Sie auf und zeigen Sie, dass Fehler Teil des Lernens sind. Fahrerfahrung kommt nicht mit den Jahren, sondern mit den Kilometern, und Ihre Unterstützung wird dem Jugendlichen helfen, diesen Weg sicher und mit Freude zu gehen.
